Mein Name ist Reinhild Greulich,
ich bin 59 Jahre alt und leidenschaftliche Urotherapeutin aus Überzeugung.

Seit dem Jahr 2003 begleite und betreue ich Frauen jeden Alters, die unter Harn- und/oder Stuhlinkontinenz, sowie Beckenbodensenkungen leiden.

Zunächst habe ich ca. 16 Jahre in einem der größten und renommiertesten Beckenbodenzentren in Nordrhein-Westfalen gelernt und gearbeitet, war dann für einige Jahre in der Nähe von Kiel tätig und bin seit Anfang 2024 in einem Beckenbodenzentrum in der Nähe von Frankfurt am Main angestellt.

Was macht eine Urotherapeutin?

Vielen ist die Berufsbezeichnung „UrotherapeutIn“ noch unbekannt, darum hier eine kurze Beschreibung des Berufsbildes:

Urotherapie umfasst die Diagnostik, Behandlung und Betreuung von Menschen mit
funktionellen, organisch bedingten und neurogenen Blasenstörungen und / oder von Menschen mit Stuhlinkontinenz. Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit in einem
interdisziplinären Team.

Wer mehr über diese Weiterbildung erfahren möchte, dem empfehle ich die Seite
https://www.gesundheitnord.de/medizin-pflege/fort-und-weiterbildung-
veranstaltungsuebersicht/detailansicht-einer-veranstaltung/urotherapeut-in.html.

Zwar umfasst die Ausbildung sowohl die Arbeit mit Männern, Frauen und Kindern mit entsprechenden Problemen, ich selbst arbeite allerdings seit mehr als 20 Jahren
ausschließlich mit Frauen, gemeinsam in einem Team mit hochspezialisierten
Frauenärztinnen und Frauenärzten.

Hilfe zur Selbsthilfe

Während meiner langjährigen Tätigkeit ist in mir eine große Leidenschaft dafür erwachsen, die betroffenen Frauen sowohl über mögliche Ursachen und Zusammenhänge ihrer Beschwerden als auch über die verschiedensten und aktuellen Behandlungsmöglichkeiten
auf verständliche Weise aufzuklären und sie mit viel Einfühlungsvermögen zu beraten.

Gerade weil ich weiß, dass den Ärzten oft die Zeit fehlt für ausführliche Erklärungen und Gespräche, sehe ich eine meiner Hauptaufgaben genau darin, Frauen stark zu machen durch Wissen über ihre Blase und deren Funktion, ihnen sozusagen zu einer Kompetenz zu verhelfen, die es ihnen ermöglicht, sich bewusst und selbstbestimmt für oder auch gegen die eine oder andere Behandlung oder Operation zu entscheiden.

Und genau das ist auch meine Motivation für diese Internetseite. Die Texte sind ein Angebot für alle, die sich näher mit diesen Themen beschäftigen möchten – und der Name „Blasenkompetenz“ meint die Art von Kompetenz, die ich Ihnen als Leserin meiner Blogs gerne vermitteln möchte.

Nicht-operative Behandlungsangebote

Neben der Diagnostik und Beratung liebe ich auch die Beratung und Versorgung von Patientinnen mit sogenannten Pessaren. Diese sind ein wichtiger Bestandteil des nicht-operativen Behandlungsangebotes bei Harninkontinenz und Beckenbodensenkung.

Richtig ausgewählt und individuell optimal angepasst können diese Hilfsmittel tatsächlich in sehr vielen Fällen zum Verschwinden von Beschwerden verhelfen.

Im Rahmen von Vorträgen und Schulungen gebe ich meine Erfahrungen auf diesem Gebiet immer wieder auch gerne an Ärztinnen und Ärzte, Physiotherapeutinnen und Pflegefachpersonal weiter.